Newsletter

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Diese Hinweise zum Datenschutz finden Sie in unseren Datenschutzrichtlinien. Diesen stimme ich zu.

Die mit einem * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder


Besuchen Sie uns

News Bild 487
  • Nordrhein-Westfalen
  • Verschwendung droht
27.10.2020

Zumba gegen rote Zahlen

Zwei stadteigene Fitnessstudios polieren die Bilanz der KölnBäder GmbH auf

Scrollenaccordion-icon

Was ist passiert?

Köln (NW). AgrippaFit und RochusFit heißen die beiden Fitnessstudios der KölnBäder GmbH. Sie sollen nach Angaben der Stadt Köln den heutigen Erwartungen der Schwimmbadkunden an eine zeitgemäße und moderne Bäderlandschaft entsprechen und das Angebot abrunden.

Die Aufgabe der KölnBäder GmbH (zu 74 Prozent in Besitz der Stadtwerke, zu 26 Prozent in Besitz der Stadt Köln) ist es, so die Stadt auf Nachfrage des Bundes der Steuerzahler, im Rahmen der Daseinsvorsorge durch die Errichtung, die Unterhaltung und den Betrieb von Kombi-, Hallen- und Freibädern sowie einer Eissporteinrichtung im Kölner Stadtgebiet einen wichtigen Beitrag für sportliche und gesundheitspolitische Aktivitäten ihrer Bürger zu schaffen.

Welchen Gewinn die Studios erwirtschaften, wollte die Stadt Köln nicht sagen. Sie erklärte lediglich, dass beide Fitnessbereiche als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb geführt und einen positiven Ergebnisbeitrag leisten würden. Der Geschäftsbericht ist an dieser Stelle offener: Bei AgrippaFit sorgten 2019 die 1.745 Mitglieder für einen Umsatz in Höhe von 883.000 Euro, im RochusFit trainierten 1.665 Mitglieder bei einem Umsatz von 720.000 Euro.

Übrigens: Zwischen 2017 und 2019 machte die „KölnBäder GmbH“ zwischen 18,7 und 19,4 Mio. Euro Verlust. Für das Jahr 2020 wird ein Minus in Höhe von 20 Mio. Euro erwartet.

Foto: Jens Ammann

Der Bund der Steuerzahler kritisiert

Die Förderung von Breitensport ist sinnvoll, keine Frage. Aber kommunale Fitnessstudios sind keine Daseinsvorsorge, sondern Konkurrenz zu privaten Anbietern und nicht zuletzt ein unternehmerisches Risiko auf Kosten der Steuerzahler.

Fragen an den Autor

Autor des Artikels

Jens Ammann

Spenden Sie für unsere Arbeit!

Als gemeinnützige Organisation sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen um Steuergeldverschwendungen wie diese aufzudecken. Unterstützen Sie uns mit einer kleinen Spende damit wir weiterhin Steuergeldverschwendung aufdecken können.

Sag uns deine Meinung

Teil uns mit, was du
denkst!

Kommentare und Antworten

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Akzeptieren der Bedingungen ist erforderlich!

bitte bestätigen

* Diese Felder sind erforderlich.

Sei der erste der kommentiert