Newsletter

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Diese Hinweise zum Datenschutz finden Sie in unseren Datenschutzrichtlinien. Diesen stimme ich zu.

Die mit einem * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder


Besuchen Sie uns

News Bild 830
  • Nordrhein-Westfalen
  • Richtig skurril!
09.11.2021

Übers Wasser oder überflüssig?

Im Hochsauerlandkreis wird der kleine Esselbach gleich mehrfach überbrückt

Scrollenaccordion-icon

Was ist passiert?

Eslohe (NRW). In Eslohe im Hochsauerlandkreis wird die Essel von einer Straßenbrücke überquert. Der Gehweg hat eine Breite von 1,75 m. So kann er nur eingeschränkt barrierefrei genutzt werden, wenn sich Fußgänger begegnen. Dies nahmen die politisch Verantwortlichen zum Anlass, um eine neue Fußgängerbrücke über die Essel zu bauen mit einer lichten Breite von 2 m.

Die Ersparnis weniger Meter und einiger Sekunden für die Fußgänger kostet rund 95.000 Euro. 38.000 Euro davon zahlt die Gemeinde, der Rest stammt aus Städtebaumitteln des Bundes und des Landes. Immerhin wurde die neue Brücke in Stahlbauweise errichtet, das minimiert die Unterhaltungskosten in der Zukunft.

Die neue Fußgängerbrücke ist Teil eines Gesamtpakets, in dessen Zuge das Ortszentrum von Eslohe aufgehübscht wird. 2,5 Mio. Euro werden insgesamt in die „Vernetzung von Esselmarkt und Hauptstraße“, in die Renaturierung der Essel zur Beseitigung der Hochwasserbelastung des Ortskernes und in den barrierefreien Ausbau von Wegeverbindungen investiert. Die Maßnahmen sollen im Jahr 2022 abgeschlossen sein, wobei die „Vernetzung Esselmarkt und Hauptstraße“ zu 60 Prozent über Städtebaumittel des Bundes und Landes gefördert wird. Die Kosten für die Renaturierung der Essel belaufen sich auf rund 326.000 Euro und werden zu 80 Prozent aus Gewässerbaumitteln gefördert.

 

 Foto: Janine Bergendahl

Der Bund der Steuerzahler meint

Eine Brücke neben einer Brücke – das ist Steuergeldverschwendung par excellence!

Video zum Fall

Zum Aktivieren des Videos müssen Sie auf den Link unten klicken. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an den jeweiligen Anbieter übermittelt werden.


Video aktivieren

Fragen an den Autor

Autor des Artikels

Janine Bergendahl

Spenden Sie für unsere Arbeit!

Als gemeinnützige Organisation sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen um Steuergeldverschwendungen wie diese aufzudecken. Unterstützen Sie uns mit einer kleinen Spende damit wir weiterhin Steuergeldverschwendung aufdecken können.

Sag uns deine Meinung

Teil uns mit, was du
denkst!

Kommentare und Antworten

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Akzeptieren der Bedingungen ist erforderlich!

bitte bestätigen

* Diese Felder sind erforderlich.

Bemerkungen :

  • user
    Michael Eidtner 10/11/2021 um 17:57
    Die Brücke halte ich für Sinnvoll. Der Gehweg an der Straße würde bei uns hier nicht ausreichen und wird dann auch gefährlich.
    Zudem sehe ich einen gesunden Geldkreislauf. Der, der am meisten Steuern zahlt baut die Brücke.
    Hier wäre höchstens interessant ob man sie gleich breiter gebaut hätte!
    Ich bin mal in Cincinnati über eine Brücke gefahren, die hatte mehrere Etagen für Züge und Autos, riesengroß und diese wurde um 1900 gebaut, da gab es noch keine Autos...
  • user
    Helge 10/11/2021 um 01:09
    Mir ist, offen gesagt, nicht klar, was "barrierefrei" bedeutet. Bedeutet das, zwei sich begegnende Fußgänger kommen auf einem Fußweg von 175 cm Breite nicht aneinander vorbei?

    Also, solchen Breitlingen sollte man in der Tat ein Nutzungsgebot für die Wesseler Extrabrücke aufstellen (Schild) sowie ein Drehtor einrichten mit Automatenkasse! :-/

    Merkldeutschland ist offenbar zu einem Komik-Staat heruntergekommen, wo einem die offene Breite mancher Wege immer irrsinniger vorkommt.

    Immer öfter....