Newsletter

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Diese Hinweise zum Datenschutz finden Sie in unseren Datenschutzrichtlinien. Diesen stimme ich zu.

Die mit einem * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder


Besuchen Sie uns

News Bild 2497
  • Bund
  • Erfolge
01.10.2026

Und sie bewegen sich doch!

Endlich: Shelter-Posse in Zweibrücken findet ein Ende

Scrollenaccordion-icon

Was ist passiert?

Bund/Rheinland-Pfalz. Nach Ausgaben von mehr als fünf Mio. Euro findet eine zehnjährige Odyssee ihr Ende. Die seit Jahren nutzlos herumstehenden 80 Betonshelter – kleine Doppelhäuschen – am Rande des Flugplatzes Zweibrücken erhalten ein zweites „Leben“: Ein Teil wird bei der Bundespolizei als Lagerraum genutzt, der andere Teil geht an die Bundeswehr.

Die bereits 2015 vom Land Rheinland-Pfalz als temporäre Flüchtlingsunterkünfte erworbenen und dann kaum genutzten Shelter übernahm 2018 die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Für Miet-, Neben- und Betriebskosten sind seitdem, Monat für Monat, Jahr für Jahr, insgesamt mehr als 1,6 Mio. Euro aufgelaufen, Rheinland-Pfalz hatte seinerzeit 2,3 Mio. Euro für den Kauf der Quartiere gezahlt. Mehrfach wurden Nachnutzungspläne verschoben und geändert, denn ursprünglich sollten die Betonhäuschen bereits seit 2022 im Dienst der Bundespolizei stehen. Doch erst im Winter 2025 erfolgte die nötige Ausschreibung für Abtransport und Herrichtung der neuen Aufstellflächen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf mindestens 1,2 Mio. Euro.

Der Bund der Steuerzahler beobachtete und kritisierte die festgefahrene Situation schon lange und drängte mehrfach öffentlich, auch durch Einträge in seinem Schwarzbuch, auf ein zügiges Ende der Farce – ob durch einen beschleunigten Abtransport oder einen Abriss. Nun ist es so weit: Die Shelter haben diesen Sommer die Reise in ihr zweites „Leben“ angetreten. Der Mietvertrag wird sodann mit einer Frist von einem Monat gekündigt, sowie die Modalitäten für den verbleibenden Rückbau der Shelter-Standflächen feststehen. 

Foto: Lutz Fröhlich/Pfälzischer Merkur

Der Bund der Steuerzahler meint

Stillstand im wahren Wortsinn! Diese jahrelange Planungsposse wirft kein gutes Licht auf die Arbeit staatlicher Institutionen. Die Kosten für diese Ineffizienz tragen die Steuerzahler. 

Fragen an den Autor

Autor des Artikels

Sebastian Panknin

Ärger allein ändert nichts. Ihre Spende schon.

Wir machen Steuergeldverschwendung öffentlich und bleiben dran, bis sich etwas ändert. Unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende.

Kommentare und Antworten

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Akzeptieren der Bedingungen ist erforderlich!

bitte bestätigen

* Diese Felder sind erforderlich.

Sei der Erste, der kommentiert