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  • Baden-Württemberg
  • Teure Imagepflege
09.11.2021

Teure Werbung auf Steuerzahlerkosten

Verkehrsministerium fördert E-Auto-Kampagne mit 400.000 Euro

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Was ist passiert?

Baden-Württemberg. Breite Förderung der Elektromobilität – dieses Ziel rückt bei vielen Autoherstellern, Verbänden und Initiativen immer mehr ins Blickfeld. In Baden-Württemberg mischt hier auch das Verkehrsministerium munter mit – und zwar mit einem Förderbetrag von 400.000 Euro Steuergeld. Eingesetzt wird dieser Betrag für die Kampagne „www.eauto-ausprobieren.de“. Dabei werden neben 36 für kostenlose Probefahrten eingesetzten Elektroautos auch rund 50 E-Auto-Moderierende ausgebildet, die potenziellen Käufern erklären sollen, wie ein Fahrzeug mit Elektroantrieb funktioniert. Als zusätzliches Geschenk für jeden Interessierten hält das vom Verkehrsministerium geförderte Projekt eine kleine E-Auto-Fibel bereit. Als Begründung für die Förderung heißt es aus dem Verkehrsministerium, dass E-Fahrzeuge beim Autokauf eine größere Rolle spielen sollten.

Im Rahmen des Projekts, das auf 3 Jahre angelegt ist, soll es insgesamt rund 26.000 Probefahrten geben. Der Start verlief allerdings ernüchternd. Im Zeitraum des ersten halben Jahres zwischen Februar und Juli 2021 gab es lediglich 2.650 Testfahrten.

Zieht die Nachfrage in den kommenden Monaten nicht deutlich an, dürfte das anvisierte Ziel von 26.000 elektrischen Probefahrten nicht annähernd zu halten sein.

Foto: Tim Reckmann@pixelio.de

Alternative Investition

Für 400.000 Euro könnten 80 öffentliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge errichtet werden.

Der Bund der Steuerzahler kritisiert

Gerade in Coronazeiten inklusive knapp gefüllter Kassen kann es den Steuerzahlern nicht zugemutet werden, dass mit einer 400.000 Euro teuren, aus öffentlichem Geld finanzierten Werbekampagne die Lust auf elektrisches Fahren geweckt werden soll. Das ist vielmehr Sache der Wirtschaft und der Automobilindustrie!

Fragen an den Autor

Autor des Artikels

Daniel Bilaniuk

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