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  • Sachsen
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19.10.2022

Sächsische Onlinewache – mehr Schein als Sein

Sächsische Onlinewache – mehr Schein als Sein

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Was ist passiert?

Dresden (SN). Seit mehr als 12 Jahren können Strafanzeigen in Sachsen über die sogenannte Onlinewache erstattet werden. Dass dies von den Bürgern gut angenommen wird, zeigt die Zahl der eingegangenen Anzeigen. Diese hat sich seither mehr als verzehnfacht und lag 2020, laut sächsischem Landesrechnungshof, bei 55.402.

Das Problem: Die Erfassung der Informationen aus den Online-Anzeigen in das „Integrierte Vorgangsbearbeitungssystem“ erfolgt händisch durch Polizisten. Der damit verbundene Mehraufwand besteht seit mehr als 10 Jahren, da das System nicht modernisiert wurde und somit eine durchgängige digitale Verarbeitung verhindert wird.

Nicht zuletzt deshalb lagen die Personal- und Sachkosten für die Entgegennahme und Erfassung der Online-Anzeigen im Jahr 2020 bei rund 1,7 Mio. Euro – Tendenz steigend, wie der Landesrechnungshof kritisch feststellt. Bei diesem Verfahren wurden zudem Verstöße gegen die drei Grundwerte der Informationssicherheit – Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität – festgestellt.

Anstatt, wie vorgesehen, durch technische Weiterentwicklung den Arbeitsaufwand zu senken und gleichzeitig Möglichkeiten für eine schnelle sowie effektive Bearbeitung zu sichern, wurde die Dezentralisierung vorgezogen und damit der steigende Aufwand für die Bearbeitung der Online-Anzeigen in die Polizeidirektionen verlagert.

Foto: Thomas Meyer

Der Bund der Steuerzahler fordert

Das System muss zeitnah modernisiert werden, um den Aufwand deutlich zu senken. Der Schlüssel zur Lösung des Problems wäre eine durchgängige digitale Verarbeitung der Daten, um den Aufwand zu senken und nicht bloß zu verteilen.

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Autor des Artikels

Thomas Meyer

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