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  • Nordrhein-Westfalen
  • Staatliche Wirtschaftsflops
27.10.2020

Keine Lust mehr auf Camping

Kommunaler Campingplatz macht Verluste und soll verkauft werden

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Was ist passiert?

Porta Westfalica (NW). Ein Campingplatz mit Dauer- und Kurzzeitplätzen direkt am See, Restaurant, Freibadeanlage, Fährbetrieb, Vogelparadies – das klingt alles nach einem begehrten Urlaubsort. Doch weit gefehlt: Die Wochenend- und Ferienerholungsanlage Großer Weserbogen in Porta Westfalica hat all das zu bieten und schreibt doch rote Zahlen.

Die Eigentümer der Großer Weserbogen Kommunale Gesellschaft mbH sind die Stadt Porta Westfalica und der Kreis Minden- Lübbecke zu je 50 Prozent. Im Jahr 2019 machte die Gesellschaft ein Minus in Höhe von 148.000 Euro, der Wirtschaftsplan für das Jahr 2020 sagte einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 247.000 Euro voraus. Das Sorgenkind ist der Campingplatz. Nachdem 2018 ein Pachtvertrag endete, wurde er von der kommunalen GmbH betrieben, das Restaurant ist seit Jahren geschlossen.

Kreis und Stadt haben nun entschieden, den Campingplatz zu verkaufen, weil sie weder von einer Verpachtung noch von einem Eigenbetrieb einen wirtschaftlichen Erfolg erwarten. Aktuelle wirtschaftliche Zahlen wollten sie wegen aktueller Verkaufsverhandlungen nicht nennen.

Foto: Bärbel Hildebrand

Alternative Investition

Für 148.000 Euro könnten 477 Kinder und Jugendliche an den Ferienspielen der Stadt Porta Westfalica inklusive zubuchbarer Frühbetreuung teilnehmen.

Der Bund der Steuerzahler meint

Der Betrieb von Campingplätzen ist keine Aufgabe für Kommunen. Es kann nicht sein, dass die Steuerzahler Defizite wie im Fall Großer Weserbogen tragen müssen. Gut, dass Stadt und Kreis nun die Reißleine ziehen und sich von ihrem Sorgenkind trennen wollen.

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Autor des Artikels

Jens Ammann

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