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  • Saarland
  • Teure Annehmlichkeiten
30.09.2025

Galadinner beim Sternekoch

Volleyball-Wettkampf und Galadinner für 46.000 Euro

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Was ist passiert?

Saarland. „Hauptsach gudd gess“ ist ein bekanntes saarländisches Motto, das wohl auch für die Landesregierung gilt. Für die 5. Europäischen Polizeimeisterschaften der Frauen im Volleyball im Herbst 2024 hat das Saarland insgesamt mehr als 46.000 Euro ausgegeben. Der Großteil dieses Steuergeldes floss mit rund 36.000 Euro aber nicht in das eigentliche Sport-Event, sondern in das nachfolgende Galadinner. Die Gesamtkosten der Meisterschaften inkl. Anteil des europäischen Polizeisportverbundes (USPE) beliefen sich laut Presse auf rund 236.000 Euro.

Veranstaltungsort des Galadinners war das Alexander-Kunz-Theatre des gleichnamigen Sternekochs in Saarbrücken. Eingeladen waren aber nicht nur die Sportlerinnen – sondern u. a. auch Verbandsfunktionäre, Delegierte, Regierungsvertreter und die Landtagspräsidentin. Insgesamt kamen rund 250 geladene Gäste. 

Und warum das alles? Laut Landesregierung wollte sich das Saarland mit der Ausrichtung dieses Sport-Events u. a. als Sportstandort präsentieren, die internationale Zusammenarbeit der Polizei fördern und Nachwuchswerbung betreiben. Zudem sei das Abhalten einer Abschlussveranstaltung ein Teil der Vorgaben des USPE gewesen, damit das Saarland die Meisterschaft habe ausrichten dürfen. Das Vorbereiten und Durchführen der Veranstaltung einschließlich des Rahmenprogramms lag in der Zuständigkeit des Polizeisportbeauftragten des Saarlandes.

Foto: Christoph Walter

Der Bund der Steuerzahler meint

Angesichts des Missverhältnisses zwischen der öffentlichen Finanzierung des Sport-Events und des Galadinners können sich die Steuerzahler schon fragen, ob die Feierlichkeiten dem sportlichen Ereignis oder den Politikern und Funktionären selbst galten? Auf solche Späße verzichtet das Saarland zukünftig besser.

Fragen an den Autor

Autor des Artikels

René Quante

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