Newsletter

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Diese Hinweise zum Datenschutz finden Sie in unseren Datenschutzrichtlinien. Diesen stimme ich zu.

Die mit einem * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder


Besuchen Sie uns

News Bild 172
  • Sachsen
  • Teure Fehler
29.10.2019

Aus eins mach zwei, dann drei und dann …

Konzeptionelle Defizite bei neu gegründetem Staatsbetrieb

Scrollenaccordion-icon

Was ist passiert?

Sachsen. Seit Anfang 2017 hat der Freistaat Sachsen den Staatsbetrieb Zentrales Flächenmanagement Sachsen (ZFM) mit dem Ziel eines ressortübergreifenden Flächenmanagements gegründet. Diese Aufgabe lag bis dahin in wesentlichen Teilen beim Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB).

Jedoch: Auch 18 Monate nach Gründung des ZFM ist das zuständige Finanzministerium dem Ziel des ressortübergreifenden Flächenmanagements keinen Schritt nähergekommen. Das einzige Ergebnis in der staatlichen Liegenschaftsverwaltung sind jetzt zwei Staatsbetriebe mit komplizierten Strukturen und Schnittstellen. Dabei hatte der Sächsische Rechnungshof bereits vor der Gründung des ZFM auf die Risiken einer Trennung der Bau- und Liegenschaftsverwaltung hingewiesen: hohe Kosten und die Verfestigung organisatorischer Defizite. Geheilt werden soll das Ganze nun durch eine gemeinsame Führung beider Staatsbetriebe. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags hat dieser Konzeption dann auch zugestimmt.

Wie auch immer diese Umstrukturierung ausgeht: Schon jetzt stehen die zusätzlichen Kosten, die im Zusammenhang mit der Aufgabenübertragung vom SIB auf das ZFM bis zu dessen Gründung entstanden sind, fest: 215.222 Euro. Die darin enthaltenen Kosten für eine Machbarkeitsstudie von 5.940 Euro hätte man sich wohl auch sparen können. Und natürlich ist die Rolle der externen Berater zu hinterfragen: Immerhin schlagen deren Leistungen mit 60.511 Euro zu Buche.

(Foto: Bund der Steuerzahler Sachsen e. V.)

Der Bund der Steuerzahler meint

Zwei Staatsbetriebe mit ähnlichen Aufgaben und aufwendigen Doppelstrukturen sind aus Sicht des Steuerzahlers keine gute Idee. Offenbar ist bei der Gründung des Staatsbetriebs einiges schiefgelaufen – zulasten des Steuerzahlers.

Fragen an den Autor

Autor des Artikels

Thomas Meyer

Sag uns deine Meinung

Teil uns mit, was du
denkst!

Kommentare und Antworten

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Akzeptieren der Bedingungen ist erforderlich!

bitte bestätigen

* Diese Felder sind erforderlich.

Sei der erste der kommentiert