
Aus eins mach zwei
Teuer und bürokratisch – aus einem Landesamt werden zwei
Was ist passiert?
NRW. Seit 2007 gibt es in Nordrhein-Westfalen das LANUV, das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. Es sollte Synergien schaffen und Kosten senken. Stattdessen stiegen die Personalzahlen bis 2023 um fast 80 Prozent – und die Gesamtausgaben haben sich vervierfacht.
Jetzt hat die Landesregierung das LANUV aufgeteilt und ein Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung (LAVE) und ein Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) geschaffen. Dies bedeutet: neue Stellen, doppelte Leitungsstrukturen, mehr Verwaltungskosten. Schon für das Jahr 2025 sind 1,4 Mio. Euro Mehrkosten und 15 neue Planstellen vorgesehen. Langfristig drohen die Kosten deutlich zu steigen – von schlanker, kostengünstiger und bürokratiearmer Verwaltung keine Spur.
Foto: designlevel2
Alternative Investition
Für 1,4 Mio. Euro könnte man 700 Bäume pflanzen und so Grünflächen oder Spielplätze klimafreundlich aufwerten.
Der Bund der Steuerzahler fordert
Strukturreformen sollten eine effizientere Verwaltung schaffen und keine unnötige Bürokratie aufbauen. Spätestens nach der nächsten Landtagswahl sollte die Landesregierung daher die beiden Ministerien für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und das aufgespaltene Landesamt wieder zusammenlegen.
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