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Auf Verschwendungsjagd

So entsteht das Schwarzbuch

Schwarzbuch entsteht

Auf Verschwendungsjagd

Wenn das Schwarzbuch „Die öffentliche Verschwendung” im Herbst vorgestellt wird, liegen arbeitsreiche Wochen hinter uns. Denn natürlich prangert der BdSt niemanden aufgrund von Hörensagen an. Jeder Fall wird gründlich recherchiert und alle Fakten sind sorgfältig geprüft.

Monatelange Vorbereitung

Gemäß dem Motto „Nach dem Schwarzbuch ist vor dem Schwarzbuch” beginnt die Sammlung neuer Fälle schon im Herbst des Vorjahres. Doch genauso gut kann es passieren, dass kurz vor Redaktionsschluss noch etwas Hochaktuelles mit ins Buch muss. Hinweise erreichen den BdSt meist von Mitgliedern oder anderen interessierten Bürgern. Darüber hinaus werten die Mitarbeiter täglich die Presse aus allen Landesteilen aus.

Ein Fall ist für uns nicht nur interessant, wenn viele Millionen verschwendet wurden. Oftmals sind auch vermeintlich kleine Fälle von großer Bedeutung. Schließlich sollen mit dem Schwarzbuch exemplarische Fälle von Steuergeldverschwendung öffentlich gemacht werden, um Ähnliches in Zukunft zu verhindern. Und auch viele kleine Fälle summieren sich zu einer großen Steuergeldverschwendung.

Tatsächliche Fälle ausfiltern

Besteht ein „Anfangsverdacht”, beginnt die Recherche im Internet, um einen ersten Überblick zu erhalten. Dabei spielen neben Medieninformationen besonders offizielle Veröffentlichungen, beispielsweise aus Ratsinformationssystemen, eine Rolle. Oftmals wird schon an dieser Stelle klar, ob sich eine Weiterverfolgung lohnt. Nicht selten stellt sich auch heraus, dass kein Geld verschwendet wurde. Diese Fälle werden dann natürlich verworfen. Gibt es einen oder mehrere Informanten, ist oft ein persönliches Gespräch nützlich. Damit alle betroffenen Seiten zu Wort kommen, ist es unabdingbar, auch eine schriftliche Anfrage an den oder die Verantwortlichen zu stellen. Grundsätzlich müssen alle Seiten beleuchtet werden, um zu einer objektiven Bewertung zu gelangen. Nicht zuletzt ist auch ein Besuch vor Ort hilfreich, um einen Fall richtig einzuordnen. Dabei werden auch Fotos und Videos angefertigt, die einen besseren Eindruck ermöglichen. Liegen alle Informationen vor, werden diese im Kreis der Mitarbeiter diskutiert und bewertet. Dabei wird festgelegt, ob ein Projekt ins Schwarzbuch aufgenommen wird. Falls ja, wird der Text geschrieben und anschließend mehrfach gegengelesen.

Schwarzbuch heiß begehrt

Nach dem Druck gehen wir mit den Fällen an die Öffentlichkeit. Das Interesse der Medien ist riesig, wie sich jedes Jahr bei der Vorstellung zeigt. Das schlägt sich natürlich in hohen Bestellerzahlen nieder, die innerhalb weniger Tage beliefert werden wollen. Parallel laufen dann auch schon wieder die Recherchen für die nächsten Fälle an.

Foto: Moritz Venner

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Moritz Venner

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