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153.000 € für den „kostenlosen“ Verleih von Lastenrädern

Steuergeld für nachbarschaftlichen Fahrradverleih

Unsere Kritik

153.000 € für den „kostenlosen“ Verleih von Lastenrädern

Bundesumweltministerium: In Marburg an der Lahn sollen Lasten künftig klimafreundlicher transportiert werden – mit dem Lastenfahrrad. Dazu fördert das Bundesumweltministerium ein nachbarschaftlich organisiertes Verleihsystem von E-Lastenrädern und E-Lastenanhängern. Drei Räder und drei Anhänger sollen „kostenfrei“ in sechs Gemeinschaftsgaragen bereitgestellt werden. Zudem sollen damit Veranstaltungen und „Mit-Mach-Aktionen“ finanziert werden.

Es mag eine gute Sache sein, einem Nachbarn sein Rad zu leihen. Der Begriff „kostenfrei" ist hierbei irreführend: Zwar können Bürger diese Räder kostenfrei nutzen, doch für das Projekt muss der Steuerzahler in die eigene Tasche greifen: Denn für zwei Jahre Laufzeit stellt das Ministerium insgesamt 152.651 Euro Steuergeld zur Verfügung. Der Eigenanteil des Zuwendungsempfängers beträgt dabei lediglich rund 5 Prozent. Sie wundern sich, dass drei Räder und drei Anhänger so teuer sind? Hier ist die Auflösung: Mehr als die Hälfte der Mittel stehen für Personalausgaben zur Verfügung. Ob die Räder daher auch mit einem „kostenlosen“ Chauffeur geliehen werden können, ist nicht bekannt.

Bild: Photo by Pietro De Grandi on Unsplash

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Autor des Artikels

Philipp Behm

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