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470 Mio. € Euro für neue Heizungspumpen

Mitnahmeeffekte zu befürchten

Unsere Kritik

470 Mio. € Euro für neue Heizungspumpen

Bundeswirtschaftsministerium: Die Bundesregierung will den deutschen Energieverbrauch senken. Deshalb unterstützt sie Heizungseigentümer im Jahr 2018 mit insgesamt bis zu 470 Mio. Euro beim Austausch alter Pumpen und der Optimierung ihrer Heizungen. Damit will das Bundeswirtschaftsministerium den Austausch von jährlich bis zu 2 Mio. Heizungspumpen und die Optimierung des Betriebs von bis zu 200.000 Anlagen pro Jahr fördern. Dafür wurde bereits im Jahr 2016 eine entsprechende Richtlinie erlassen. Das Förderprogramm soll noch bis Ende 2020 laufen. Im gesamten Förderzeitraum sind 1,9 Mrd. Euro Steuermittel vorgesehen.

Moderne Heizungspumpen können Strom sparen – und die Besitzer bares Geld. Die Eigentümer der Heizungen haben somit ein vitales Eigeninteresse daran, stromsparende Heizungspumpen zu installieren und ihre Heizungen aufzubessern. Warum die Steuerzahler jenen Eigentümern dies zum Teil finanzieren sollen, erschließt sich nicht. Zudem ist fraglich, ob das Programm tatsächlich substanzielle Investitionsimpulse in effizientere Heizungen setzt. Denn die Investitionskosten für den Pumpentausch sind vergleichsweise gering und die Amortisationszeit ist kurz: Kauf und Einbau der Pumpe kosten rund 400 Euro. Die Kosteneinsparung durch geringeren Stromverbrauch beträgt etwa 100 Euro pro Jahr. Die Maßnahme rentiert sich demnach auch ohne Förderung bereits nach vier Jahren. Die Förderung durch das Programm betrüge für den geschilderten Fall rund 100 Euro. Durch die Subvention verkürzt sich die Amortisationszeit demnach um ein Jahr. Es ist nicht davon auszugehen, dass dies tatsächlich den Ausschlag zur Entscheidung für den Pumpentausch gibt. Plausibler ist hingegen, dass die Förderung gern in Anspruch genommen wird, wenn ohnehin ein Pumpentausch geplant ist.

Bild: Andrey Popov/Fotolia

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Autor des Artikels

Philipp Behm

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