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1,5 Mio. € für deutsche Züge in Indien

Bundesverkehrsministerium gibt 1,5 Mio. € für deutsche Züge in Indien

Unsere Kritik

1,5 Mio. € für deutsche Züge in Indien

Bundesverkehrsministerium: Für die Beamten im Verkehrsressort ist nicht nur der Verkehrswegebau in Deutschland von Interesse. Dort denkt man weiter. Viel weiter. Sogar bis nach Indien.

Das Land in Fernost ist ein Land der Potenziale – in jeglicher Hinsicht. Um die enormen Entfernungen zu überbrücken, ist der Schienenfernverkehr das klassische Mittel der Wahl. Französische und japanische Unternehmen drängen bereits auf den indischen Markt, um bestimmte Strecken mit Hochgeschwindigkeitszügen zu versorgen. Aus Sicht der hiesigen Ministerialbeamten muss Deutschland bei solch lukrativen Markterschließungen mitmischen – mit Steuergeld, versteht sich.

Mit 1,5 Mio. Euro finanziert das Ministerium eine noch laufende Machbarkeitsstudie eines Konsortiums rund um die Deutsche Bahn, das eine rund 500 Kilometer lange Strecke in Indien auf Profitabilität untersucht. Angedacht ist der Einsatz von Schnellzügen mit einer Geschwindigkeit von 350 km/h. Freimütig gibt das Ministerium auf Nachfrage zu, mit der subventionierten Studie „die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen bei Großprojekten auf strategisch wichtigen Auslandsmärkten zu stärken und die Markanteile der deutschen Unternehmen zu erhöhen“. Und weiter: „Die deutsche Bahnindustrie hat Chancen, sich langfristig auf dem indischen Eisenbahnmarkt zu engagieren, wenn sich die indische Regierung bei ihrer Entscheidung über das künftige indische Eisenbahnnetz an deutschen bzw. europäischen technischen Standards orientiert.“

Für den Bund der Steuerzahler grenzt diese Sichtweise an Planwirtschaft. Immerhin würden deutsche Bahn-Unternehmen, im Zweifelsfall das Staatsunternehmen Deutsche Bahn AG, in Indien Gewinne erzielen können. Insoweit sind Studien zur Erschließung neuer, gewinnträchtiger Auslands-Geschäftsfelder Sache der nach Expansion strebenden Unternehmen und keine Angelegenheit von Steuerzahlern. 

Bild: Photo by Mike Enerio on Unsplash

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Autor des Artikels

Sebastian Panknin

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