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10,3 Mio. € Euro für „klimawirksame Verhaltensänderungen“

Bundesumweltministerium fördert 112 Nachbarschaftsprojekte

Unsere Kritik

10,3 Mio. € Euro für „klimawirksame Verhaltensänderungen“

Bundesumweltministerium: 112 Nachbarschaftsprojekte, die „klimawirksame Verhaltensänderungen“ erwirken sollen, fördert die Bundesregierung derzeit mit insgesamt 10,3 Mio. Euro – über einen Zeitraum von zwei Jahren. Unter dem Motto „Kurze Wege für den Klimaschutz" werden unter anderem „Klimaschutz-Werkstätten“, „Repair Cafés“ sowie Veranstaltungen zum Themenbereich „Kleidung und Klima“ gefördert. Auch eine „Online-Plattform für Haushalte zum gegenseitigen Austausch zu energiesparenden und klimafreundlichen Verhaltensweisen“ muss der Steuerzahler finanzieren. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Bundesregierung ihre selbst gesetzten Ziele zur Minderung der Treibhausgasemissionen trotz Milliardensubventionen für die Energiewende deutlich verfehlt. Inwieweit nun rührige Nachbarschaftsprojekte die ersehnte Trendwende bringen, ist unklar. Viele der Initiativen beziehen Fördergeld, ohne auch nur benennen zu müssen, wie viele Treibhausgasemissionen dadurch konkret vermieden werden sollen. Für den Förderantrag reicht es aus, „Wirkketten“ darzustellen. Dass die Evaluierung im Nachgang mehr Aufschluss über die vermiedenen Treibhausgasemissionen liefert, muss bezweifelt werden. Denn hier kommen Fragebögen an die Teilnehmer zum Einsatz, die beispielsweise wissen wollen, inwieweit Kontakte zu Menschen geknüpft wurden, die im Klimaschutz aktiv sind.

Das Umweltministerium scheint jedoch selbst ohne Evaluierung vom Förderprogramm überzeugt: Ab Mai 2018 können neue Projektideen eingereicht werden, ohne dass Ergebnisse aus der Fragebogen-Evaluation der ersten Förderperiode vorliegen. Mit diesen sei laut Ministerium nicht vor Ende 2019 zu rechnen.

Bild: Gary/Fotolia

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Autor des Artikels

Philipp Behm

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