Es ist Zeit Ihren Browser upzudaten!

Ihre Browserversion ist zu alt und wird von dieser Webseite nicht unterstützt. Es kann deshalb zu fehlerhaften Darstellungen von Inhalten kommen.

Darum sollten Sie updaten:
  • Webseiten laden schneller
  • Webseiten werden korrekt und schöner angezeigt
  • Sie surfen sicherer und sind besser gegen Phishing-Angriffe geschützt
Schließen


Besuchen Sie uns

Ein Angebot vom BDST
  • Frühjahrsputz

31 Mio. € für mehr Schwung auf dem Land

Bundeslandwirtschaftsministerium fördert bunten Strauß an Maßnahmen

Unsere Kritik

31 Mio. € für mehr Schwung auf dem Land

Bundeslandwirtschaftsministerium: Vom Förderprogramm „Land(auf) Schwung“ verspricht sich das Landwirtschaftsministerium „neue Impulse für das Leben, Arbeiten und Miteinander in ländlichen Regionen“. 13 Modell-Regionen erhalten vom Ministerium über fünf Jahre hinweg insgesamt je 2,25 Mio. Euro, mit denen sie einen bunten Strauß an Projekten fördern können. Schon vor dem Ende des Programms spricht das Ministerium von einem Erfolg: Mehr als 200 Projekte würden bereits umgesetzt.

In Thüringen fließt zum Beispiel Steuergeld in eine Patisserie und eine Ökomarktgemeinschaft, die regionale Biolebensmittel vermarktet. In der sachsen-anhaltinischen Altmark wird eine Jagdschule in einem ehemaligen Rittergut gefördert. Ein Projekt im Sauerland wirbt für „Heimat-Vorteile“, um ehemalige Sauerländer für die Rückkehr zu gewinnen – etwa durch Unterstützung bei der Suche nach einem Job, einer KiTa oder einer Immobilie. Ein Rundum-Wohlfühlpaket also. Für junge Sauerländer gibt es die „Heimvorteil to go“-Box, die Produkte aus der Heimat enthält. Laut Initiative befinden sich darin unter anderem eine Luftpumpe, ein USBStick sowie eine Dose Bier einer regionalen Brauerei. Und in Sachsen? Dort werden unter anderem Kaninchenställe für den örtlichen Kaninchenzüchterverein sowie die Instandsetzung eines historischen Traktors finanziert. Mit dem Steuergeld sollen „passgenaue Zukunftskonzepte“ vorangebracht werden, wie das Ministerium mitteilt.

Damit es noch mehr Projekte werden, wird das Programm nun verlängert. Ursprünglich sollte die Förderung Mitte 2018 auslaufen – jetzt wird bis Mitte 2020 gefördert. Zur Begründung heißt es: Die angelaufenen Projekte benötigen eine längere Laufzeit, um komplett realisiert zu werden. Zudem sollen neue, innovative Ideen umgesetzt werden. Eines scheint man dabei gern in Kauf zu nehmen: Dass auch die Kosten für den Steuerzahler steigen! Denn die Förderung von 13 Modell-Regionen zuzüglich drei Sonderprojekten und einer Begleitforschung kostet uns insgesamt rund 31 Mio. Euro. Damit steigen die Kosten für den Landaufschwung um beinahe 50 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung, nach der insgesamt rund 21 Mio. Euro vorgesehen waren.

Es ist nachvollziehbar, dass Unternehmer und Initiativen vor Ort dieses Förderangebot gern annehmen. Sinnvoller wäre es aber, bundesweit alle Steuerzahler zu entlasten und im Gegenzug solche Programme auslaufen zu lassen. Gute Geschäftsideen müssten sich dann aus eigener Kraft durchsetzen. Das wäre ein Zukunftskonzept, das allen Regionen zugutekommt.

Bild: luckybusiness/Fotolia

Fragen an den Autor

Autor des Artikels

Philipp Behm

E-Mail schreiben
Sag uns deine Meinung

Teil uns mit, was du denkst!

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

Die mit dem (*) gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden. Der Kommentar erscheint unter Angabe Ihres Namens auf unserer Internetseite, die E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.