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8,2 Mio. € für Welt-Konzerne

Bundesforschungsministerium gibt 8,2 Mio. € für Welt-Konzerne

Unsere Kritik

8,2 Mio. € für Welt-Konzerne

Bundesforschungsministerium: Das autonome und vernetzte Fahren liegt bei Autobauern und der Zuliefer-Industrie hoch im Kurs. Die Unternehmen investieren viel Geld in diese Bereiche, weil sie im harten Wettbewerb bestehen wollen. Auch die Steuerzahler investieren hier – und zwar, ob sie wollen oder nicht – über das Bundesforschungsministerium. Konkret: Mit dem Steuergeld der Bürger sponsert das Ministerium ein Mega-Konsortium rund um den Bosch-Konzern. Insgesamt fließen bis 2020 mehr als 8,2 Mio. Euro an Big-Player wie Volkswagen, BMW, Deutsche Telekom, Vodafone, Ericsson oder Nokia, um Mobilfunklösungen der 5. Generation für das sogenannte taktil vernetzte Fahren zu entwickeln. Dabei geht es um die allumfassende Vernetzung sowohl der Fahrzeuge untereinander als auch mit der Infrastruktur – und das blitzschnell und sicher.

Für den Bund der Steuerzahler ist dieses Projekt zwar zukunftsweisend, weil es die Sicherheit und den Verkehrsfluss erhöht, dadurch die Umwelt schont und auch noch den Komfort für Fahrer und Passagiere deutlich verbessert. Doch sind die geförderten Unternehmen global agierende Profis, die mit ihrem Knowhow Milliarden-Gewinne erzielen. Für die gemeinsame Entwicklung von Innovationen braucht es nicht die staatslenkende Hand des Forschungsressorts. Das Ministerium sieht die Unternehmens-Subventionen sogar planwirtschaftlich: „Damit Deutschland als maßgebliche Industrienation zukünftig im internationalen Wettbewerb bestehen kann, ist es notwendig, frühzeitig die Entwicklung dieser Schlüsselkomponenten zu unterstützen. Mit diesen neuen Schlüsselkomponenten kann die Marktposition deutscher Unternehmen gestärkt werden.“ Das taktil vernetzte Fahren wird kommen. Auch ohne Staatshilfe und staatliche Regulierung. Daher wäre mehr Taktgefühl gegenüber den Steuerzahlern angebracht. 

Bild: chombosan/Fotolia

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Autor des Artikels

Sebastian Panknin

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