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2,7 Mio. € für Mensch-Maschine-Systeme

Bundesforschungsministerium gibt 2,7 Mio. € für Mensch-Maschine-Systeme

Unsere Kritik

2,7 Mio. € für Mensch-Maschine-Systeme

 

Bundesforschungsministerium: Robotertechnik ist auf dem Vormarsch. Fast 200.000 Roboter sind bereits in der industriellen Herstellung in Deutschland im Einsatz. Deutschland belegt damit Platz 3 bei der Roboterdichte – weltweit gibt es nur in Süd-Korea und Singapur mehr Roboter pro Einwohner. Bei einigen Industrieunternehmen arbeiten bereits heute Roboter und Menschen Hand in Hand zusammen. Neudeutsch: eine „Mensch-Roboter-Kollaboration“. Obwohl unsere Industrie hier enorme Dynamik zeigt, will auch die Bundesregierung mitmischen und hat daher das Förderprogramm "SafeMate" aufgelegt.

So steckt das Bundesforschungsministerium noch bis Ende 2019 rund 2,7 Mio. Euro in die „Einführung sicherer und akzeptierter Kollaboration von Mensch und Maschine in der Montage“. Mit diesem Projekt will das Forschungs-Ressort Strategien entwickeln lassen, die es den Unternehmen als Handlungs- und Entscheidungshilfen beim Thema Zusammenarbeit von Mensch und Maschinen an die Hand geben kann – Schulungen und Seminare gehören dazu. Aus Sicht des Ministeriums ist diese Förderung zwingend notwendig, weil der Einsatz solcher Systeme „aufgrund der Planungskomplexität derzeit mit einem hohen monetären und personellen Aufwand verbunden“ sei.

Selbstverständlich kostet die Entwicklung neuer Technologie zunächst einmal Geld – und wie bei jeder Investition winken am Ende neue Profitmöglichkeiten. That's Business! Das ist auch dem Ministerium bekannt: In der Projektbeschreibung heißt es, dass man sich von Mensch-Roboter-Kollaborationen eine wesentliche Steigerung der Wirtschaftlichkeit der Unternehmen verspricht. Im Klartext: Neue Technik verheißt neue Gewinne. Unser Klartext: Deshalb dürfen die Steuerzahler nicht in Vorleistung gehen, wenn die Gewinne einzelnen Unternehmen zugutekommen! 

 

Bild: Photo von Alex Knight auf Unsplash

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Mirian Breuer

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