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14 Mio. € für Auslands-Events

Auswärtiges Amt gibt 14 Mio. € für Auslands-Events

Unsere Kritik

14 Mio. € für Auslands-Events

Auswärtiges Amt: Wer in diplomatischen und konsularischen Vertretungen tätig ist, erhielt bisher – zusammen mit seinen Bezügen – eine pauschale Aufwandsentschädigung. Diese Art Handgeld dient der dienstlichen Kontaktpflege sowie besonderen Veranstaltungen und Anlässen im Ausland. Bisher mussten die Auslands-Mitarbeiter eine zweckgebundene Verwendung der Aufwandsentschädigung nur zum Teil belegen. Doch für rund 7 Mio. Euro fehlt ein nachvollziehbarer Nachweis, wie der Bundesrechnungshof ermittelt hat.

Auf diese Intransparenz reagiert nun das Auswärtige Amt: Ab 2018 wird das System der Aufwandsentschädigungen umgestellt. Kleine und übliche Ausgaben werden weiterhin als – jetzt aber verringerte – Pauschale zusammen mit den Bezügen ausgezahlt. Die Kosten für repräsentative Veranstaltungen aus besonderem Anlass werden indes seit 2018 separat im Bundeshaushalt ausgewiesen. Dadurch kommt zum Vorschein, dass die Auslandsvertretungen für solche Events rund 14,3 Mio. Euro zur Verfügung haben. Parallel dazu soll in diesem Jahr ein neues IT-Abrechnungssystem eingeführt werden, um die Auslands-Veranstaltungen nicht mehr wie bisher pauschal zu finanzieren, sondern exakt. Von nun an müssen die Auslandsvertretungen Höhe und Verwendungszweck der tatsächlich entstandenen Kosten einzeln belegen.

Genau hier sieht der Bund der Steuerzahler Einsparpotenzial: Denn mit Hilfe von IT-erfassten Einzelabrechnungen ist das Auswärtige Amt in der Lage, die Kosten der Auslandsvertretungen für Veranstaltungen genau zu dokumentieren. Dadurch werden auch Kosten-Vergleiche zwischen den einzelnen Departements möglich – ein geeigneter Ansatzpunkt für Einsparungen bei besonders kostenauffälligen Auslandsvertretungen.

Bild: sonjahoo/Fotolia

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Sebastian Panknin

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