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Behördlich verordneter Slalom-Parkour

Verschlimmbesserung im Straßenverkehr für 20.000 Euro

Was ist passiert

Behördlich verordneter Slalom-Parkour

Hamburg-Volksdorf. Durch Volksdorf, ein Stadtteil in Hamburgs Nordosten, führt der Mellenbergweg. Die von einem kleinen Wäldchen und Wohnhäusern gesäumte Straße kann durchaus als ruhig und beschaulich bezeichnet werden. Die Idylle dieser Tempo-30-Zone wurde allerdings immer wieder durch rasende Autos getrübt. Dies wurde auch vom zuständigen Polizeikommissariat mittels Geschwindigkeitsmessungen festgestellt – woraufhin die Ordnungshüter bauliche Maßnahmen zur Reduzierung des Geschwindigkeitsniveaus anregten.

Das Bezirksamt Hamburg-Wandsbek wurde daraufhin tätig und ließ im Juni 2017 Fahrbahneinengungen im Mellenbergweg einbauen. Doch leider war es wie so oft im Leben: Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht. Auf nur 200  Metern wurden sechs  Verkehrsinseln installiert – abwechselnd links und rechts. Die Inseln wurden so platziert, dass Radfahrer geradeaus durchfahren können – aber nur in der Theorie. Die Autofahrer nämlich, die im Gegensatz zum radelnden Volk eben nicht mehr geradeaus fahren können, sondern in einem engen Sla­lom-Parkour links und rechts und links und rechts und links und rechts die Verkehrsinseln passieren müssen, kommen beim Einfädeln nun häufig den Radfahrern in die Quere. Der Mellenbergweg ist somit für die Verkehrsteilnehmer nicht sicherer geworden.

Doch zumindest hat die lokale Politik mittlerweile reagiert. Diese Reaktion wird allerdings abermals Geld kosten: Es wurde nämlich beschlossen, dass eine alternative Straßenplanung zur Verkehrsberuhigung umgesetzt werden soll.

Die 20.000  Euro für die aktuelle Lösung sind bereits ausgegeben. Was der Umbau der Verkehrsberuhigung kosten wird, war bei Redaktionsschluss noch nicht klar.

Foto: Sabine Glawe

Der Bund der Steuerzahler meint

Dass vor Ort überhaupt Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung nötig sind, muss sich der eine oder andere Autofahrer ankreiden lassen. Für solch enge Straßen wie den Mellenbergweg, die von Autos und Radfahrern gleichzeitig genutzt werden, müssen sichere Lösungen her. Autos, die zum Slalomfahren gezwungen werden, sind ein Risiko für alle Verkehrsteilnehmer.

Alternative Investitionen

Dass vor Ort überhaupt Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung nötig sind, muss sich der eine oder andere Autofahrer ankreiden lassen. Für solch enge Straßen wie den Mellenbergweg, die von Autos und Radfahrern gleichzeitig genutzt werden, müssen sichere Lösungen

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Autor des Artikels

Christoph Metzner

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