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Aus Fehler gelernt – keine weiteren Fahrradzähler

Pläne für Fahrradzählsäulen sind vom Tisch

Was ist passiert

Aus Fehler gelernt – keine weiteren Fahrradzähler

Dass sich Hartnäckigkeit lohnt – und in manchen Fällen sogar Steuergeld rettet –, zeigt der Fall der Hamburger Fahrradzählsäulen. Bereits 2014 hatte der BdSt die erste Zählsäule kritisiert. Sechs weitere Fahrradzählsäulen sollten laut Koalitionsvertrag von SPD und Grünen folgen. Dieser Plan ist nun vom Tisch, wie Recherchen des BdSt ergeben haben.

Was war passiert? An der Außenalster wurde 2014 der erste Zähler aufgestellt, mit folgendem Ziel: „Ablesbarkeit eines über mehrere Jahre andauernden Trends und der Klärung der an der Alster benötigten Infrastruktur zur Herstellung bzw. Wahrung der Verkehrssicherheit“. Und hieß es anfangs noch, die Zählsäule hätte 22.000 Euro gekostet, brachten unsere Recherchen damals ans Tageslicht, dass Erwerb und Installation dieses Marketing-Gags 31.384,39 Euro gekostet hatten.

Somit landete der Fahrradzähler im Schwarzbuch 2015. Der Fall erhielt bundesweit Aufmerksamkeit. Und nachdem angekündigt wurde, dass auch die anderen sechs Hamburger Bezirke eine Zählsäule erhalten sollen, landete der Fall 2016 erneut im Schwarzbuch, dieses Mal in der Kategorie „Verschwendung droht“.

Wir ließen nicht locker und fragten in regelmäßigen Abständen bei der zuständigen Wirtschaftsbehörde an, wann denn die weiteren Fahrradzähler installiert würden – ohne aber je ein konkretes Datum genannt zu bekommen. Im Februar folgte nun jedoch der Rückzieher: „Die Pläne für weitere oberirdische Zählsäulen sind vom Tisch. Eine Ausschreibung im letzten Jahr brachte keine wirtschaftlichen Angebote.“

Die Hartnäckigkeit des Steuerzahlerbundes hat sich ausgezahlt.

Foto: Christoph Metzner

Bild zum Fall

***Link des Videos unter dem Reiter Medien bei "Medien nach URL einfügen" einsetzen***

Der Bund der Steuerzahler meint

Die Wirtschaftsbehörde hat endlich Einsicht gezeigt. Fahrräder kann man auch ohne teuren Klimbim zählen. Die sechs weiteren Zählsäulen sind ein Marketing-Gag, der den Steuerzahler einen sechsstelligen Betrag gekostet hätte. Das Geld sollte man lieber für die Sanierung der teils maroden Radwege ausgeben.

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Autor des Artikels

Christoph Metzner

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