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Endgültiges Aus für teure Glasschirme

Mettmanner Rat beschließt nach BdSt-Kritik günstigere Gestaltung am Jubiläumsplatz

Was ist passiert

Endgültiges Aus für teure Glasschirme

Mettmann. Schon im September 2017 hatten die Politiker in Mettmann der Idee eine Absage erteilt, auf dem Jubiläumsplatz das als „Waschbrett“ bezeichnete Betondach durch schicke teure Glasdächer zu ersetzen. Der Bund der Steuerzahler hatte im Mai 2017 an die Politiker appelliert, auf diese teure Lösung zu verzichten  – mit Erfolg.

In einer Ratssitzung Ende März 2018 ging es darum, eine endgültige Entscheidung zur Gestaltung des kleinen Platzes zwischen Jubiläumsplatz und Mühlenstraße zu treffen. Noch einmal wurde über fünf mögliche Varianten abgestimmt, auch die teuren Glasdächer waren wieder dabei. Das alte „Waschbrett“ abzureißen und durch drei quadratische Glasdächer zu ersetzen, hätte rund 500.000  Euro gekostet. Die Bezirksregierung hatte Fördermittel in Aussicht gestellt. Der städtische Eigenanteil von 30  Prozent wäre aus Krediten finanziert worden. Zwei Mal pro Jahr hätte das Glasdach außerdem für jeweils 500  Euro gereinigt werden müssen.

Mehrheitlich beschloss der Rat im März 2018, das „Waschbrett“ abzureißen und dort Platanen zu pflanzen. Das soll insgesamt 97.000  Euro kosten. Nach Darstellung der Verwaltung sei diese Variante „rein monetär betrachtet“ die sinnvollste und wirtschaftlichste. Ein Platz ohne jegliches Dach sei zwar mit 61.000  Euro finanziell die günstigste Alternative, hinsichtlich der Gestaltung aber fragwürdig, denn die kleine Fläche böte dann keinen Anreiz, dort zu verweilen. Auch ein Erhalt des 40  Jahre alten „Waschbretts“ sei nicht wirtschaftlich, denn es müsste für 37.000  Euro zunächst saniert werden, würde zu einem späteren Zeitpunkt aber Abrisskosten von 61.000  Euro verursachen, da seine Lebensdauer mindestens zur Hälfte überschritten sei. 

Foto: Andrea Defeld

Der Bund der Steuerzahler meint

Eine lobenswerte Entscheidung im Sinne der Steuerzahler. Der Fall zeigt, dass es  lohnt, sich einzumischen, und dass Politiker bei guten Argumenten auch bereit sind, ihre Planungen zu überdenken.

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Andrea Defeld

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