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„Kreuzbergrocks“

Felsbrocken sichern Kreuzberg vor Falschparkern

Was ist passiert

„Kreuzbergrocks“

Die Begegnungszone in der Bergmannstraße im Berliner Bezirk Friedrichshain- Kreuzberg schaffte es bereits 2018 in das Schwarzbuch. Zwischenzeitlich sind weitere „Attraktionen“ hinzugekommen. Die neueste Idee des dortigen Bezirksbaustadtrates sind die „Kreuzbergrocks“. 21 Eiszeitfindlinge sollen Falschparker abhalten.

Damals hatte der Bund der Steuerzahler die Ausgaben für zwei Parklets kritisiert. Die beiden 12 Meter langen hölzernen Sitzinseln sind aber mittlerweile wieder abgebaut worden und lagern demontiert auf einer Fläche des Bezirksamtes. Sie wurden zwischenzeitlich durch 19 neue „Aufenthaltsmodule/Parklets mit Aufenthaltsfunktion“ aus Holz und gelb lackiertem Metall ersetzt. Kurz vor Ostern wurde der Asphalt in der Bergmannstraße zusätzlich auch noch mit grünen Punkten bemalt.

Die neueste „Attraktion“ in der Bergmannstraße besteht aus 21 Steinen, die der Bezirksstadtrat Falschparkern buchstäblich in den Weg legt. Gekostet haben die Findlinge 2.175 Euro, wie der Bezirksstadtrat auf Twitter mitteilte. Damit werde zum einen das Experiment des Begegnungsplatzes im öffentlichen Straßenland gesichert und zum anderen die Behinderung einer Baumaßnahme durch „Falschparker*innen“ vermieden. Bis jetzt sei das absolute Halteverbot durch viele „Autofahrer*innen“ missachtet worden, hieß es zudem in einer Pressemitteilung.

Foto: Steffen Bernitz

Bild zum Fall

Foto: Steffen Bernitz

Der Bund der Steuerzahler meint

Der Bund der Steuerzahler meint, dass die innerstädtische Verkehrsregelung durch Findlinge absolut unüblich ist und die die ebenfalls aufgestellten Baken bei richtiger Aufstellung zur Durchsetzung eines Parkverbotes ausreichen sollten.

Auch wenn die Kosten für die Felsbrocken nur ein Tropfen auf den heißen Stein darstellen, zeigen sie dennoch, dass die Experimente in der Bergmannstraße offenbar ohne eine Abwägung gegen den viel drängenderen Abbau des Sanierungsrückstands an Straßen und Gehwegen erfolgt sind. Zuletzt gab das Bezirksamt die Gesamtkosten für die Umsetzung der Begegnungszone inklusive Planung mit 1,12 Mio. Euro an. Die Bezirksverordnetenversammlung hat übrigens beschlossen, dass Parklets und grüne Punkte Ende August 2019 wieder entfernt sollen. Wann genau auch die Findlinge wieder verschwinden, ist noch unklar. Klar ist nur, dass die Begegnungszone viel Steuergeld gekostet haben wird.

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Autor des Artikels

Alexander Kraus

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Kommentare (2)

  • Harald Klinger
    Harald Klinger
    am 29.07.2019
    Hallo,
    bei allen vorgestellten Fällen gibt es ein Problem: Man kann sich optisch eigentlich kein Bild von der Situation machen, weil über den darstellenden Bildern immer ein riesiges Textfeld liegt, und wesentliche Teile des Bildes verdeckt. Auch das kleine Wörtchen "scrollen" und der Pfeil nach unten bringt nicht mehr vom Bild zum Vorschein.
    Mit freundlichen Grüßen
    Harald Klinger
    • Philipp Behm (BdSt)
      Philipp Behm (BdSt)
      am 30.07.2019
      Hallo Harald Klinger,

      danke für den Hinweis! Wir haben das Bild jetzt in den Fall gebaut. So sehen sie die Felsbrocken.

      Beste Grüße
      Philipp Behm

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