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Die Bischofsmütze von Meißen

Eine Aussichtplattform, die keiner braucht

Was ist passiert

Die Bischofsmütze von Meißen

Meißen. Das sächsische Meißen ist bekannt durch seine Weinhänge, das Elbtal und die Albrechtsburg. All das kann man uneingeschränkt von der Altstadtbrücke aus betrachten.

Die Stadtväter hatten jedoch auf einmal die Eingebung, dass von einer erhöhten Aussichtplattform, unmittelbar neben der Altstadtbrücke, ein noch besserer Blick auf die Albrechtsburg und das Elbtal geworfen werden könne – vorausgesetzt, die davor stehenden Bäume würden gefällt. Gleichzeitig sollte das Projekt zur Verschönerung des Kändlerparks führen. Die Aussichtplattform in Gestalt eines Bischofshuts sollte an den Meißner Bischof Benno und seine Wirkungsstätte erinnern.

Kritische Stimmen aus der Meißner Bürgerschaft wurden einfach ignoriert. Erst nach einer öffentlichen Intervention des Sächsischen Steuerzahlerbundes in der Mitgliederzeitschrift und einer koordinierten Flugblattaktion in Meißen lenkten Verwaltung, Stadtrat und Bauausschuss ein. „Wir machen uns gerade deutschlandweit lächerlich, 76.000  Euro dafür auszugeben“, erklärte ein Stadtrat. Das Projekt wird nun überarbeitet.  

Der Bund der Steuerzahler meint

Die Verwendung von Sanierungsbeiträgen für die Errichtung einer Aussichtsplattform ist eindeutig eine Verschwendung öffentlicher Gelder. Die Bischofsmütze ist aber auch aus anderen Gründen eine Posse der besonderen Art, denn die Albrechtsburg (Bennoschloss) aus dem 15.  Jahrhundert war nie Wirkungsstätte von Bischof Benno im 11./12. Jahrhundert. 

Alternative Investitionen

Die kinder- und umweltgerechte Gestaltung der Fläche wäre eine sinnvolle Alternative, die auch städteplanerische Aspekte besser berücksichtigt.

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Autor des Artikels

Thomas Meyer

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