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„Drogen-Klo“ wird wieder abgebaut

Ein Spezialklo für Drogensüchtige wurde nach kurzer Zeit für teuer Geld wieder abgebaut

Was ist passiert

„Drogen-Klo“ wird wieder abgebaut

Lübeck. Der Krähenteich hatte sich zum Treffpunkt der Lübecker Drogenszene entwickelt. Entsprechend schlimm sah es dort aus. Um zumindest etwas Sauberkeit herzustellen, stellte die Stadt für Gesamtkosten von gut 76.000  Euro eine Toilettenanlage auf. Speziell für diese Klientel war das Klo mit einem eingebauten Behälter für gebrauchte Spritzen und einer blauen Beleuchtung ausgestattet, damit Junkies nicht so leicht ihre Venen finden können. Alle Einbauten waren aus Edelstahl und fest mit dem Gebäude verbunden.

Dieses speziell für Drogensüchtige eingerichtete Klo zog immer mehr Süchtige an. Statt einfach nur besserer Hygiene folgte genau das Gegenteil: Straftaten – darunter auch Gewalttaten – rund um das Toilettenhaus nahmen erheblich zu, und das Klo wurde von Dealern als „Drogen-Verkaufsbude“ zweckentfremdet. Polizei und Sozialarbeiter wurden der Situation nicht mehr Herr. Die Anwohner riefen über die Medien um Hilfe.

Dann zog die Stadt die Notbremse: Das Spezialklo wurde nach nur 16  Betriebsmonaten wieder abgebaut und lagert jetzt auf einem Betriebshof der Entsorgungsbetriebe, ergab die Recherche des Bundes der Steuerzahler. Abbaukosten: rund 10.000  Euro.

Foto: Holger Kröger

Der Bund der Steuerzahler meint

Teure technische Einrichtungen sind nicht immer die richtige Lösung. Diese Lektion musste jetzt auch in Lübeck gelernt werden – auf Kosten des Steuerzahlers.

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Autor des Artikels

Rainer Kersten

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