Fälle aus Berlin

Berlin.

Die im Schwarzbuch 2014 kritisierten sogenannten Sitzkiesel in einem umgestalteten Stadtpark im Berliner Bezirk Mitte führten zu einer schriftlichen Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus. Nach der Antwort des Senats stellte sich nun heraus: Nicht nur die Anzahl der Sitzkiesel hat sich erhöht, sondern auch die Gesamtkosten für die komplette Parkumgestaltung sind deutlich gestiegen.mehr...

Berlin.

Die massive Kostenexplosion bei der Sanierung der Berliner Staatsoper hatte der Bund der Steuerzahler schon im Schwarzbuch 2014 kritisiert. Aus den ursprünglich geplanten 239 Mio. Euro waren 296 Mio. Euro geworden. Mittlerweile rechnet das Land Berlin sogar mit 400 Mio. Euro.mehr...

Berlin.

Ende 2014 wurde in Berlin-Pankow eine neue Feuerwache in Betrieb genommen. Allerdings hagelte es aus den Reihen der Feuerwehrleute wegen baulicher Einschränkungen massive Kritik an dem Neubau. Auf Kunst am Bau wurde aber nicht verzichtet: 32.000 Euro für die Fassadenbemalung mit dem Kunstwerk „Schlauchreserve“ stehen damit nicht für die Rettung von Menschenleben zur Verfügung. mehr...

Berlin.

Der Berliner Hauptbahnhof machte einst mit einem zu kurzen Dach von sich reden. Richtig lang hingegen sind die beiden neuen Überdachungen der Tram-Haltestelle vor dem Hauptbahnhof. Allerdings enttäuschte das spektakuläre Betonbauwerk zunächst mit Löchern und Flecken und musste umgehend saniert werden. Über 1 Mio. Euro Landesmittel kos­tet der Bau.mehr...

Berlin.

Die Straßenfront der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird seit Juni 2014 von einem aufwendigen Fußgängertunnel geschmückt, der Passanten vor herabstürzenden Fassadenteilen schützen soll. Angesichts eines Sanierungsrückstaus von mindestens 3 Mrd. Euro an den öffentlichen Bauten Berlins hätte es nach Ansicht des Bundes der Steuerzahler auch eine Baustellenabsicherung aus Standardgerüstbauteilen getan. Diese wäre den Steuerzahlern deutlich günstiger gekommen als der Kaufpreis von 206.000 Euro.mehr...