Das Schwarzbuch

Das Schwarzbuch
 

Im Schwarzbuch erfasst der Bund der Steuerzahler über 130 Beispiele öffentlicher Steuergeldverschwendung. Mit dem Schwarzbuch sensibilisieren und mahnen wir. Wir nennen Ross und Reiter, sorgen für Transparenz, klären auf und stellen Zusammenhänge her! Wir sprechen Fehlentscheidungen und den unsachgemäßen Umgang mit Steuergeld an. Denn das schärfste Schwert im Kampf gegen die Verschwendung ist eine sensibilisierte und wachsame Öffentlichkeit.

Das Schwarzbuch 2015 „Die öffentliche Verschwendung“ wurde am 30. September 2015 in Berlin veröffentlicht.

Hier können Sie sich die Fälle nach Bundesland sortiert anschauen.

Hier sehen Sie die Fälle nach der Art der Verschwendung geordnet.

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Alle Fälle aus dem Schwarzbuch

Hessen.

Das Korbacher Hallenbad sollte ab 2010 für 7,8 Mio. Euro saniert werden. Nur rund 4 Wochen nach seiner Wiedereröffnung im März 2012 musste es wegen Mängeln wieder geschlossen werden. Inzwischen rechnet die Bäderbetriebsgesellschaft mit Gesamtinvestitionskosten von 9,6 Mio. Euro. Auch die Wiedereröffnung verzögert sich wegen juristischer Auseinandersetzungen.mehr...

Niedersachsen und Bremen.

Zunächst war eitel Sonnenschein angesagt auf der niedersächsischen Landesgartenschau 2014 in Papenburg. Doch nachdem die Tore geschlossen waren, zog ein schweres Unwetter heran: Ein zusätzliches Finanzloch von 3,4 Mio. Euro tat sich auf, das dem Geschäftsführer der Durchführungsgesellschaft zur Last gelegt wurde, aber auch Ergebnis eines ungenügenden Kostencontrollings der Stadt ist.mehr...

Hamburg.

Die Stadt Hamburg bastelt an einer neuen Personalverwaltungssoftware. Das Projekt wird sich nicht nur um Jahre verzögern, sondern es hat sich auch bereits um 17,4 Mio. Euro verteuert.mehr...

Saarland.

Schon bei der Planung eines Platzes in Neunkirchen werden die Kosten um 100.000 Euro unterschätzt und die Abstimmung mit dem Denkmalschutz versäumt. Der notwendige nachträgliche Umbau des neu gestalteten Platzes kostet weitere zigtausend Euro.mehr...

Nordrhein-Westfalen.

Das ist ein Stoff, der für einen Krimi taugt: Eine Essener Stadttochter, zuständig für den Bau des neuen Fußballstadions, verhebt sich finanziell an diesem Projekt und greift nach dem Geld, das eigentlich für die Instandhaltung eines Essener Museums gedacht war. Der Fall zeigt vor allem, welch ominöses Eigenleben städtische Unternehmen führen können. Kontrolle durch Politik und Verwaltung? Fehlanzeige. Von Durchblick für die Bürger ganz zu schweigen.mehr...

Bayern.

Bauvorhaben der öffentlichen Hand sind nicht selten mit Kostensteigerungen verbunden, so auch beim Bezirk Niederbay­ern in Landshut. Bei dem Neubau der Landmaschinenschule im Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn sind die Baukosten aus dem Ruder gelaufen.mehr...

Rheinland-Pfalz.

Die Stadt Hermeskeil im Hunsrück besitzt seit April 2014 das einzige „Feuerwehr­erlebnismuseum“ in Rheinland-Pfalz. Diese Einzigartigkeit hat wohl ihren Preis. Mit 4,8 Mio. Euro kostete der Museumsbau fast 3 Mal so viel wie geplant. Zu den genauen Gründen schweigt die Stadt.mehr...

Bund.

Kosten und Termine sind beim Bau der James-Simon-Galerie in Berlin aus den Fugen geraten. Die Steuerzahler haben bisher Mehrkosten von 63 Mio. Euro zu tragen. Am Ende könnte es sogar noch mehr werden.mehr...

Nordrhein-Westfalen.

Der Umbau des Kaiser-Wilhelm-Museums in Krefeld wird für die Stadt 3 Mal teurer als geplant. 2004 rechnete die Stadt noch mit 6 Mio. Euro. Im Sommer waren es 17,7 Mio. Euro. Einen Risikopuffer und Preissteigerungen hatte man nicht eingeplant.mehr...

Berlin.

Im Februar und Juli 2015 sind an zwei S-Bahn-Brücken in der Berliner City West erneut Lichtinstallationen in Betrieb genommen worden. Sie gehören zu einem Kunstwettbewerb des Senats aus dem Jahr 2011. Schon bei der ersten Lichtinstallation wurden erhebliche Baukostenüberschreitungen im Schwarzbuch 2014 beklagt. Auch die beiden neuen Brückenbeleuchtungen sind wieder deutlich teurer geworden.mehr...