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Teure Häuser für Flüchtlinge

Häuser mit einer Nutzungsdauer von 10 Jahren sind unwirtschaftlich

Was ist passiert

Teure Häuser für Flüchtlinge

Die Hansestadt Lübeck lässt 6 Häuser für 363 Flüchtlinge neu bauen, die nach 10 Jahren wieder abgerissen werden müssen. Das macht die Miete teuer: Die Stadt zahlt 16,40 Euro pro Quadratmeter im Monat!

Lübeck-Travemünde. Die Hansestadt Lübeck hat – wie viele andere Kommunen auch – das Problem, mehr Flüchtlinge und Asylbewerber unterbringen zu müssen, als freier Wohnraum zur Verfügung steht. Um die Migranten aus den Sammel- und Notunterkünften herauszuholen, sollen neue Häuser gebaut werden. Diese Aufgabe übernimmt das Koordinierungsbüro Wirtschaft (KWL), eine stadteigene Gesellschaft. Dafür besitzt diese im Stadtteil Travemünde ein ausreichend großes Grundstück. Doch hier gibt es ein Problem: Laut geltendem Bebauungsplan ist keine Wohnnutzung zulässig. Die im Herbst 2015 vom Bundestag beschlossenen neuen Asylgesetze erlauben eine Ausnahmeregelung – für maximal 10 Jahre.

Und so baut die KWL jetzt für mindestens 8,3 Mio. Euro 6 neue Holzhäuser, die nach 10 Jahren wieder abgerissen werden müssen. Damit sich das finanziell rechnet, kalkuliert man mit einer Kaltmiete von 16,40 Euro je m2, die von der Stadt zu tragen ist. Das Risiko einer Unterbelegung trägt der Steuerzahler. Zum Vergleich: Der Mietspiegel für die Hansestadt Lübeck legt eine Höchstmiete von 12 Euro pro m2 fest. Für geförderte Wohnungen werden 7 Euro verlangt, für Sozialwohnungen sind es maximal 5,60 Euro pro m2.

Bild: Henry Mühlpfordt/flickr.com, CC BY-SA 2.0

 

Der Bund der Steuerzahler meint

Der Neubau von Häusern, die nach 10 Jahren wieder abgerissen werden müssen, ist eine Verschwendung von Ressourcen – nicht nur in finanzieller Hinsicht.

Grund der Verschwendung
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Autor des Artikel

Rainer Kersten

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