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  • Schleswig-Holstein

„Regenbogen“ in der Schublade

Aufklärungskampagne erweist sich als unbrauchbar: 50.000 Euro weg.

Was ist passiert

„Regenbogen“ in der Schublade

Unter dem Titel „Echte Vielfalt unter dem Regenbogen“ hat das schleswig-holsteinische Sozialministerium Arbeitsmaterialien für Grundschulen gegen Homophobie in Auftrag gegeben. Kosten: 20.000 Euro. Die Unterrichtsmaterialien bleiben jedoch in der Schublade, weil sie nicht dem aktuellen Stand der Grundschulpädagogik entsprechen.

Schleswig-Holstein. Im Januar 2014 beschlossen die Mehrheitsfraktionen im Schleswig-Holsteinischen Landtag, ein Konzept „Miteinander stärken, Homophobie und Diskriminierung bekämpfen“ erarbeiten zu lassen. Zur Umsetzung des Beschlusses beauftragte das Sozialministerium den Lesben- und Schwulenverband Schleswig-Holstein. Zu den für 50.000 Euro erbrachten Leistungen gehören zum Beispiel ein Workshop „Schöner Schreiben über Lesben und Schwule“ sowie die Entwicklung eines Standardleitfadens „Wie spreche ich am Telefon und am Informationsstand mit Ratsuchenden“. Für 20.000 Euro wurde zusätzlich ein Methodenschatz für Grundschulen erstellt.

Nach Fertigstellung wurden die Materialien vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen geprüft. Das Urteil der Experten war vernichtend: „Im Ergebnis ist festzuhalten, dass die vorliegenden Materialien in dieser Form nicht geeignet sind, […] da sie nicht dem aktuellen Stand der Grundschulpä­dagogik und -didaktik entsprechen. […] Eine direkte Verwendung der Materialien für den Unterricht an den Grundschulen kommt daher nicht in Betracht“, schrieb uns das Bildungsministerium. Oder, in Schulnoten ausgedrückt: Anforderungen nicht erfüllt – glatte Sechs! Dennoch teilte uns das Sozial­ministerium mit, dass man keinen Grund zur Rückforderung der Mittel sehe, da der geschlossene Vertrag vereinbarungsgemäß erfüllt worden sei.

Der Bund der Steuerzahler fordert

Wer eine Leistung abliefert, die nicht zu gebrauchen ist, muss die dafür ausgegebenen Steuermittel zurückzahlen!

Grund der Verschwendung
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Alternative Investitionen

40 PC-Plätze für Schüler à 500 Euro könnten finanziert werden.

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Autor des Artikel

Rainer Kersten

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