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935.000 € für Markenfleisch von Edeka

Hilfen für den Lebensmittelriesen

Unsere Kritik

935.000 € für Markenfleisch von Edeka

Bundeslandwirtschaftsministerium: Das Bundeslandwirtschaftsministerium sorgt sich um das Wohl deutscher Schweine. 2015 wurde das „Markenfleischprogramm – Integration von Tierwohl“ kurz „MarkiT“ ins Leben gerufen. Knapp 1 Mio. Euro stehen aus dem Etat des Landwirtschaftsressorts sowie der Landwirtschaftlichen Rentenbank zur Verfügung, um eine tierwohlorientierte Fleischproduktion zu erreichen.

Das Programm ist ausschließlich auf den Lebensmittelriesen Edeka (speziell Edeka Nord) ausgerichtet, der in der Vergangenheit öffentliche Kritik für seine hauseigene Marke „Gutfleisch“ einstecken musste. Inzwischen arbeitet Edeka an einer Verbesserung der Eigenmarke, auch dank der Steuerzahler. Noch bis 2018 fließen knapp 180.000 Euro aus dem Etat des Landeswirtschaftsressorts direkt an den Marktführer, der zusammen mit ebenfalls subventionierten Partnern unter anderem mittels Verbraucherbefragungen und neuen Beratungs- und Vertragskonzepten die gesamte Wertschöpfungskette auf mehr Tierwohl trimmt. Offen heißt es auch in der Projektbeschreibung, dass das Steuergeld helfen soll, eine „fundamentale Verbesserung eines Markenfleischprogramms zur Berücksichtigung von Tierwohl-Anforderungen“ zu erreichen.

Am Ende bleibt der Steuerzahler mit der Frage zurück, warum ein Marktführer Staatssubventionen erhalten soll, um seine Produktions-, Vermarktungs- und Imagepolitik aufzupolieren.

Bild: 558776_original_R_K_by_Markus Walti_pixelio.de

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Autor des Artikel

Mirian Fabian Breuer

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