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500.000 € für Webseiten-Wildwuchs

Beratungs-Webseiten zum Energiesparen sprießen

Unsere Kritik

500.000 € für Webseiten-Wildwuchs

Bundesumweltministerium/Bundeswirtschaftsministerium: „Nützt die PKW-Maut dem Klima?“ oder „Ist Online-Shopping schlecht fürs Klima?“ Diese und weitere Fragen rund um die Themen Klima und Energie beantwortet das „Klima-Orakel“ auf dem Internetportal „Klima sucht Schutz“. Während jenes Orakel also den Blick in die Zukunft richtet, ist bereits heute klar: Der Klimawandel fördert den Wildwuchs der steuerfinanzierten Beratungs-Portale zum Energiesparen.

Die Internetseite www.klima-sucht-schutz.de wird jährlich mit mehr als 30.000 Euro vom Umweltministerium subventioniert. Und da die Bürger weniger Energie sparen als sich die Bundesregierung dies wünscht, finanziert das Umweltministerium auch noch die Seite www.energiesparkonto.de und das zugehörige Beratungstool mit Steuergeld – rund 120.000 Euro jährlich. Mit der Finanzierung von Beratungs-Seiten zum Energiesparen kennt sich das Umweltministerium übrigens aus: Bereits in der Vergangenheit hat es die Beratungs-Portale www.energiesparclub.de und www.die-stromspar­initiative.de mit Steuergeld finanziert. Beide Seiten sind nach wie vor online und geben Tipps zum Energiesparen.

Der Webseiten-Wildwuchs ist sicher nicht effizient. Zumal auch das Wirtschaftsministerium mitmischt. Mit der Webseite www.deutschland-machts-effizient.de will das Ministerium zum „Bewusstseinswandel“ zu mehr Energieeffizienz beitragen. Die Kosten dieser Seite für den Steuerzahler betragen allein im Jahr 2017 rund 350.000 Euro.

Mehr Bewusstsein für den effizienten Umgang mit Steuergeld ist zwingend geboten. Deshalb sollten beide Ministerien gemeinsam orakeln, wie sie ihr Beratungsangebot sinnvoll und kostensparend bündeln können. Den Egoismen der einzelnen Ressorts muss ein Ende gesetzt werden. Energie und Steuergeld sparen – das wäre doppelt effizient!

Bild: 627313_original_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de

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Autor des Artikel

Philipp Behm

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