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475.000 € für Öko-Kosmetik

Forschungsministerium finanziert Öko-Kosmetik-Projekt

Unsere Kritik

Vorlage Fall Frühjahrsputz

Bundesforschungsministerium: Kosmetische Pflegeprodukte sind ein Problem für die Umwelt: Sie enthalten kleinste Plastikartikel, die schwierig oder gar nicht aus dem Abwasser herauszufiltern und praktisch nicht biologisch abbaubar sind. In den USA haben deshalb einige Bundesstaaten bereits ein Verbot für Mikroplastik in Kosmetika und Körperpflegeprodukten verhängt. Auch in der EU wird über einen Bann nachgedacht: In diesem Januar hatten die Grünen schon einen Verbots-Antrag im Deutschen Bundestag gestellt.

Somit dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis auch in Deutschland eine Gesetzesverschärfung für den Einsatz von Mikroplastik kommt. Anstatt aber die finanzstarke Kosmetik-Industrie selbst nach Bio-Alternativen ohne Plastik forschen zu lassen, muss der Steuerzahler ran: Noch bis Herbst 2017 subventioniert das Bundesforschungsministerium einen Industrie- und Forschungsverbund mit knapp 475.000 Euro, der auf der Suche nach biobasierten Ersatzmaterialien ist. Dieser entwickelt – auf Basis von Cellulose aus Buchenholzresten sowie aus Reststoffen der Hafer-, Weizen- und Mais-Produktion – ein Körperpeeling sowie eine Zahncreme. Weitere Nutzungsmöglichkeiten könnten sich auch für Feuchtigkeitscremes und Deodorants ergeben.

Dem Steuerzahler vergeht hier das Lächeln. Warum stemmt die Industrie dieses Problem nicht allein? Immerhin sind Öko-Produkte im Trend, und Unternehmen verdienen gutes Geld damit.

Bild: Fotolia_119582743_-® agnormark

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Autor des Artikel

Sebastian Panknin

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