Es ist Zeit Ihren Browser upzudaten!

Ihre Browserversion ist zu alt und wird von dieser Webseite nicht unterstützt. Es kann deshalb zu fehlerhaften Darstellungen von Inhalten kommen.

Darum sollten Sie updaten:
  • Webseiten laden schneller
  • Webseiten werden korrekt und schöner angezeigt
  • Sie surfen sicherer und sind besser gegen Phishing-Angriffe geschützt


Besuchen Sie uns

Ein Angebot vom BDST
  • Frühjahrsputz

2 Mio. € für „Klimaprofis“

Unternehmer bekommen kostenfreie Tipps zum Energiesparen – die Rechnung bekommt der Steuerzahler

Unsere Kritik

2 Mio. € für „Klimaprofis“

Bundesumweltministerium: Effiziente Leuchtmittel oder ferngesteuerte Steckdosen: An Tipps zum Energiesparen mangelt es nicht. Um mittelständischen Unternehmen beim Klimaschützen unter die Arme zu greifen, subventioniert das Umweltministerium „Klimaprofis für den Mittelstand“. Bei diesem Projekt sollen „Klimaprofis“ entsprechende Hinweise an Bäcker, Fleischer, Friseure, Apotheker und Kfz-Betriebe weitergeben. Für die Unternehmen sind diese Beratungen wertvoll – und kostenlos. Die Rechnung erhalten hingegen die Steuerzahler: 2 Mio. Euro.

Darüber hinaus unterstützen die Energieberater mittelständische Unternehmer auch darin, weitere steuerfinanzierte Förderprogramme zu finden, mit denen sie die Einspartipps der „Klimaprofis“ umsetzen können. Im tiefen Förder-Dschungel könnte der Unternehmer offenbar schnell den Durchblick verlieren – ganz ohne Subventionsprofis. Um dies zu vermeiden und die Energieeffizienz in Unternehmen zu steigern, hatte das Umweltministerium also die Millionenförderung für das seit 2016 laufende „Klimaprofi“-Projekt bewilligt.

Und das, obwohl das Wirtschaftsministerium bereits seit 2015 ähnliche Beratungen für kleine und mittlere Unternehmen mit dem Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“ subventioniert: 2017 sind dafür 11 Mio. Euro im Haushalt eingestellt. Dafür bekommen die Mittelständler 80 Prozent der Beratung vom Steuerzahler finanziert.

Energieeffizienz liegt vor allem im Eigeninteresse der Unternehmer, da ein geringerer Energieverbrauch Betriebskosten spart. Entscheidender wäre aber ein Augenmerk der Regierung auf die effiziente Verwendung von Steuergeld. Das Umwelt- sowie das Wirtschaftsministerium sollten ihre Energie lieber in eine abgestimmte Strategie investieren.

Bild: 573734_original_R_K_B_by_Petra Bork_pixelio.de

Fragen an den Autor

Autor des Artikel

Philipp Behm

E-Mail schreiben
Sag uns deine Meinung

Teil uns mit, was du denkst!

Dieser Fall regt dich auf?

14 Leute regt das auf