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Sing-Wettbewerb „Klingt nach Teamwork“

560.000 Euro für Motivations-Kampagne

Was ist passiert

Sing-Wettbewerb „Klingt nach Teamwork“

Ein staatlich organisierter Sing-Wettbewerb, für den der Sänger gar nicht singen können muss? Tatsächlich, so etwas veranstaltet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Hintergrund ist das – ebenfalls durch das BMBF geförderte – Wissenschaftsjahr 2018. Dafür sollen die „Arbeitswelten der Zukunft“ erkundet werden. Der Sing-Wettbewerb hat zum Ziel, die Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam zu machen.

Konkret soll die Mitsing-Aktion „Klingt nach Teamwork“ den Teamgeist, die Kreativität und Spontaneität fördern, weil diese Eigenschaften nach Auffassung des Ministeriums auch in der Arbeitswelt der Zukunft unverzichtbar sind. Schließlich war eine Umfrage im Auftrag des Ministeriums zu dem wenig überraschenden Ergebnis gekommen, dass zum Beispiel eine kollegiale Atmosphäre und gegenseitige Unterstützung für den überwiegenden Teil der Arbeitnehmer in Deutschland wesentlich sind, um sich am Arbeitsplatz wohlzufühlen.

Nun sind Arbeits-Teams fünf Monate lang aufgerufen, gemeinsam zum Thema Arbeit zu singen. Unter den eingereichten Aufnahmen werden dann die Sieger gekürt. Ihnen winken Preise wie Betriebsausflüge oder Eintrittskarten für kulturelle Veranstaltungen. Ist musikalisches Talent gefragt? Hier betont das Ministerium, dass nicht die musikalische Qualität, sondern „Spaß und Kreativität“ im Vordergrund stünden. „Büros, Werkshallen, Kantinen und Baustellen“ sollen nach dem Wunsch des BMBF „zum Klingen“ gebracht werden. Und dieser Spaß kostet: Alle Steuerzahler müssen voraussichtlich insgesamt 560.000 Euro berappen.

Foto: Philipp Behm, BdSt

Der Bund der Steuerzahler meint

Dass ein kollegiales Miteinander mehr Spaß macht, ist klar. Doch dafür braucht es kein kollegiales Singen im Rahmen einer teuren Image-Kampagne. Sinnvoller als diesen Einsatz von Steuergeld wäre es, die Arbeitnehmer durch einen schnellen und kompletten Soli-Abbau zu entlasten! 

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Autor des Artikel

Philipp Behm

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