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3,3 Millionen Euro für ein Funkgerät

Der Haushaltsausschuss beschließt 80,9-Millionen Euro für Digitalfunk

Was ist passiert

80,9 Millionen Euro für 50 Funkgeräteausstattungen

Am 7. Juni beschloss der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Beschaffung von 50 Digitalfunkgeräten zu einem Stückpreis von stattlichen 1,6 Millionen Euro. Damit sollen 27 Führungsfahrzeuge des Transportpanzers Boxer und 23 Modelle des Schützenpanzers Puma ausgestattet werden. Die Entwicklung der hochmodernen Kommunikationsmittel auf Basis der Software-Defined-Radio-Technologie liegt laut Rüstungsbericht aber bereits 46 Monate hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Außerdem sind die Kosten seit dem Projektstart bereits um 46 Millionen Euro gestiegen, wodurch sich die Gesamtkosten auf 164,3 Millionen Euro belaufen. Etwa die Hälfte der Mehrkosten ist einer, auf Druck des Bundesrechnungshofes erfolgten, Anpassung der technischen Anforderungen geschuldet. Rechnet man die Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen sowie die Installation in die Fahrzeuge auf den Stückpreis hinzu, landet man bei knapp 3,3 Millionen Euro für jedes Funkgerät. Allerdings geht das Verteidigungsministerium weiterhin von Hohen wirtschaftlichen Risiken für den „technisch-wirtschaftlichen Anteil“ des Projektes aus. Es bleibt also abzuwarten, welche Kosten bei dieser Beschaffungsmaßnahme noch auf die Steuerzahler zukommen.

 

Bild von wdwd lizensiert unter CC BY-SA 4.0

Der Bund der Steuerzahler meint

Verzögerungen und Kostensteigerungen scheinen bei jedem noch so kleinen Rüstungsprojekt unvermeidbar zu sein.

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Autor des Artikel

Daniel Junker

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